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    Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

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    Nexodos
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 11:18 am

    Raizen freute sich über den zum Vorschein kommenden Geldbeutel. Darin musste auch sein Geld sein. Er schwang sich von dem Baum herunter und ging mit den Händen in der Tasche auf Lirana zu. Er versuchte nicht unbemerkt zu bleiben.
    Ist dort auch das Geld, was du mir heute geklaut hast drin?

    ~

    Taki schmunzelte. Er bemerkt wohl wie es um ihre Gedanken ging. Er ging wieder vorran. Gleich auf der rechten Seite das erste Zimmer. Das Wohnzimmer. Taki erklärte immer mit einem Fingerzeig, welches Zimmer es sei und wohin eventuelle weitere Türen führen würden. Das Wohnzimmer hatte aber keine weiteren Türen. Daneben auf der linken Seite, war das Gästezimmer, mit einem eigenen kleinen Bad. Den Gang weiter laufend, war auf der rechten Seite die große Küche, komplett in weiß gehalten. Allerlei Küchengeräte waren hier untergebracht. Der Rest der Wohnung war meist in blau und orange gehalten. Auf der Linken ging eine Treppe nach oben. Im ersten Stock war nun gleich gegenüber der Treppe, ein großes Bad. Dusche, Badewanne, Waschbecken, etliche Spiegel, Seifen, Handtücher, ... Ein Zimmer daneben war eine Toilette. Der gegenüber, befand sich Takis Schlafzimmer, und daneben das zukünftige Zimmer von Leandra. Es war nicht so groß wie das von Taki, aber trotzdem schön eingerichtet. Ein großes Bett mit weicher Decke und Kissen. Ein Nachttischschrank mit Schlüssel, zwei Kleiderschränke, ein Tisch mit mehreren Stühlen, zwei große Fenster mit Blick auf die Hauptstraße und den Stadtpark, und den Garten vom Haus.
    Das ist dein zukündtiges zu Hause, wenn du es möchtest. Gefällt es dir?
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    Feena

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Mo Sep 28, 2009 2:01 pm

    Lirana zuckte vor Schreck zusammen, ehe sie den Beutel fest an ihren Gürtel schnallte und sich mit einer fließenden anmutigen Bewegung umdrehte.
    Diese Stimme hatte sie sofort erkannt und in ihrer Hand lag bereits das Schwert, welches sie immer bei sich trug.
    "Verschwinde sofort von meinem Grundstück!"

    Auf die Sache mit dem Geld ging sie nicht ein, eigentlich durfte er nicht wissen, dass sie es gewesen war.
    Die Elfe hatte ihm doch die Erinnerung gelöscht.
    Andererseits, wenn er dagegen immun war...
    Ein weiterer Grund die Stadt zu verlassen.
    Nun wurde die Stimme von Lirana bedrohlich:
    "Geht sofort, ansonsten werdet ihr den heutigen Tag nicht lebendig überstehen."


    Leandra war einfach nur sprachlos und schaute sich mit offenem Mund alles an.
    Sie konnte einfach nichts auf seine Frage beantworten und spürte, wie ihr Tränen in die Augen stießen. Aber nicht vor Traurigkeit, sondern vor Freude.
    Alles um sie war so schön und es war wie ein berauschendes Gefühl.
    Strahlend und übermütig legte sie ihre Arme um Taki und umarmte ihn fest, während sie leise in sein Hemd schluchzte...
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    Nexodos
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 3:33 pm

    Raizen grinste.
    Ich werde ihn nicht mehr erleben? Raizen lachte herzhaft auf. Ich glaube du weißt nicht wer ich bin. Jedenfalls hast du mir MEIN Geld geklaut und ich will es wieder haben. Vielleicht bin ich dann auch so nett, und lasse dich am Leben, und vielleicht auch deine kleinen Freunde, die du hier hast. Das kleine Mädchen mit den Sommersprossen und dem langen glatten blonden Haar fand ich hübsch. Sie würde ich behalten, sie hat den Tod nicht verdient. Sie hat potenzial und viel magische Kraft. Aus ihr könnte etwas werden, im Gegensatz zu dir ... Diebin. Wissen eigentlich deine Nachbarn was du den ganzen Tag machst, oder deine Kinder?
    Raizen lächelte sie verräterisch an und seine Zunge strich dabei über seine Zähne. Er wartete ab, was würde sie tun? Würde sie seinen Trick schon bemerkt haben, oder würde sie es gar nicht mehr tun?

    ~

    Taki nahm seine neue Begleiterin kurz in den Arm, löste sich dann aber wieder von ihr.
    Das hier ist dein eigenes Reich. Du kannst hier machen was du willst. Deine Kleiderschränke werden sich noch füllen. Aber komm erstmal mit.
    Taki ging aus dem Raum und über gab ihr dabei gleich noch einen kleinen Schlüssel, für die Zimmertür, falls sie einmal ihr Ruhe haben wolle. Eine weitere Treppe war zu bezwingen und sie kamen im Dachboden an. Hier befanden sich zwei Arbeitsräume und ein Trainingsraum, ein kleiner, für Taki und auch für Leandra, wenn sie ihn nutzen wolle.
    Er lächelte sie an und meinte, das sie den Res tdes Tages frei hätte und tun könnte was sie wolle, solange sie wieder daheim sei, bevor es dunkel werde. Der Drache kam hoch geflogen und setzte sich auf ihre Schulter.
    Ich bleibe bei dir., meinte er zu ihr.
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    Feena

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Mo Sep 28, 2009 4:34 pm

    "Die Kinder bedeuten mir nichts."
    Lirana hielt die Waffe weiterhin hoch und ließ sich nicht von ihm einschüchtern, oder zeigte irgendwelche Angst oder Bedenklichkeit.
    Es wirkte so, als würde sie alles eiskalt so hinnehmen, wie es war.
    Leise flüsterte sie ein paar Worte zu ihrer Fee, welche in das Herrenhaus flog.
    Er sollte eines der Kinder beauftragen ihre Sachen zu packen. Sie würde noch heute abreisen.
    "Verschwinde sofort!"
    Ihre andere Hand lag an ihrer Kette, welche das das selbe Symbol trug, wie die Elfen, die Raizen getötet hatte. Auch ihr wurde das wieder bewusst und ihre Miene wurde noch düsterer...


    Leandra nickte kurz, ehe sie in ihr Zimmer trat und sich umschaute.
    Das war ihr Reich?
    Sie konnte es immer noch nicht fassen und wagte es nicht sich auf das wunderschöne Bett zu setzten. Ehrfürchtig strich sie über die Tagesdecke und merkte, wie ihr noch mehr Tränen über die Wange liefen.
    Noch gestern hatte sie auf dem Boden geschlafen, hatte kaum etwas zu essen bekommen, wurde geschlagen, gefoltert und gedemütigt und jetzt?
    Jetzt war sie hier, an einem Ort, der wunderschöner nicht sein könnte.
    Das Mädchen nahm den Drachen von seiner Schulter und drückte diesen fest an sich, ehe sie sich auf den Boden legte und versuchte zu schlafen.
    Leandra traute sich einfach nicht sich in die Federn zu legen...
    Vielleicht war alles doch nur ein Traum...
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    Agrael

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Agrael am Mo Sep 28, 2009 4:44 pm

    Ossir war enttäuscht. Das hatte er sich nicht vorgestellt.
    Einfach abhauen, da freut man sich und dann so was.
    Ossir wendete sich an Ascobol.
    OK folgen wir ihm aber wehe du lässt dich erwischen.
    Ich? Wer fliegt denn immer auf weil sein Schnabel grün ist und so weiter? Was ist eigentlich mit dieser Diebin vorhin? Wieso hast du die laufen lassen?
    Ich wollte meine Tarnung nicht aufliegen lassen. Und jetzt los sonst ist er weg.
    Ossir und Ascobol schlichen Raizen hinterher bis sie zu einem Gründstück kamen und Raizen mit der Diebin in einer angespannten Atmosphäre streiten sahen.
    Wir schreiten ein wenn es zu brenzlig wird, ja?
    Klar Chef du bist der Boss.
    Sie verfolgten das Geschehen.
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    Nexodos
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 7:48 pm

    Taki lies die Kleine alleine in ihrem Reich. Der Drache wand sich aus dem Griff und flog knapp unter der Decke im Kreis.
    Ich mag dich zwar, aber ich bin kein Kuscheltier.
    Taki lächelte schonwieder, er wusste genau was der Drache Leandra gerade gesagt hatte.

    ~

    Das die Elfe so böse wurde gefiel Raizen. Er wusste das sie Diebin war, eine gute, und daher anscheinend nicht wirklich gut im Umgang mit Waffen sein konnte, und wenn doch, konnten Diebe meist nicht gut kämpfen. Ihnen fehlte es meist an Ausdauer.
    Wie du meinst, aber warum hast du eben so traurige Gedanken gehabt, als du die Kinder weg geschickt hast?
    Sein Gesichtsausdruck verdunkelte sich.
    Ich werde jedenfalls nicht ohne mein Gold gehen, es steht mir zu, inklusive dem kleinen Mädchen als Entschädigung, damit ich dich nicht gleich umgebracht habe.
    Raizen mochte Kinder teils, wie das kleine Mädchen, er würde ihr nichts antun, aber das musste ja die Elfe nicht wissen.
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    Feena

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Mo Sep 28, 2009 7:55 pm

    Leandra schaute traurig zu dem Drachen und setzte einen Schmollmund auf.
    "Kannst du nicht eine Ausnahme für mich machen?"
    Dabei schaute sie so mitleidserregend,wie sie nur konnte, um das Herz des kleinen Drachens zu erweichen...

    ~

    Lirana knurrte leise und sie pfiff einmal laut. Das war für die Kinder ein Zeichen sich in Sicherheit zu bringen.
    "Nur weil sie Kinder sind, heißt es nicht, dass ich ihnen nicht beigebracht hätte zu kämpfen und zu fliehen."
    Man hörte, wie die Rollläden heruntergelassen wurden und aus den Spalten neugierig die Augen der Kinder sahen. Sie wussten genau, wenn ihre Mutter fallen würde, dann mussten sie kämpfen. Und der Feind würde definitiv derjenige sein, der ihr etwas angetan hätte.
    "Es sind schlaue kleine Wesen, denen ich ein angenehmes Leben beschert habe, also lass sie aus dem Spiel, ansonsten werde ich sie mitkämpfen lassen und du wirst niemals gegen eine Übermacht gewinnen können."
    Nun stellte sich die Elfe so hin, dass das Haus vor ihr geschützt wurde, gleichzeitig aber auch der Ausgang im Blick behalten wurde.
    "Du verlangst hier gar nichts. Also verschwinde!"
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 8:08 pm

    Taki ging ins Wohnzimmer und warf den Kamin an, obwohl es auch so schon relativ warm war. Im Schneidersitz platzierte er sich selbst auf dem Teppich vor dem Feuer und schloss die Augen.
    Der Drache dagegen landete auf dem Bett. Du bist auch so schon eine Ausnahme. Nicht jedes Wesen ist es wert von einem Drachen beachtet zu werden. Aber du bist anders, dich akzeptiere ich sogar und berühre dich. Diese Ehre kommt bisher nur zwei Personen zu. Meinen beiden Freunden Taki und Raizen.

    ~

    Ah, wenigstens hast du etwas gemacht. Aber Kinder werden mir nichts anhaben können. Übermacht ist übrigens relativ. Was bringen tausende Fische, wenn ein Großer sie alle mit einem mal frisst?
    Raizen zog einen Dolch.
    Nunja, fang an, damit ich hier endlich fertig werde, ich hab nicht ewig Zeit.
    Um Raizen herum begann die Luft blau zu schimmern und zu flackern.
    Los, komm doch
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    Feena

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Mo Sep 28, 2009 9:05 pm

    Lirana schaute skeptisch zu dem bläulichen, das um Raizen herum schimmerte. Er würde also seine Magie einsetzten, dass würde für sie zum Nachteil werden. Dennoch würde sie sich davon nicht einschüchtern lassen, sofort griff ihre Hand in den kleinen Beutel, den sie um den Hals hängen hatte und nahm ein Blatt heraus, welches sie auf die Zunge legte. Sofort betäubte der Wirkstoff ihren Mund, aber andererseits würde sie nicht sofort in Ohnmacht fallen, wenn ein Zauber gegen sie gesprochen werden würde.
    "Du wirst es noch bereuen."
    Dennoch griff Lirana nicht an, sie wollte anfangs defensiv bleiben um zu testen, was er tun würde. Ansonsten müsste sie auch mit unfairen Tricks arbeiten. Er wusste ja nichts von ihrer Fähigkeit beschwören zu können...

    Raizen schaute noch immer böse drein. Er erkannte nun die Kette an ihrem Hals.
    "Du gehörst also auch zu den Kettenträgern. Der letzte Elfe in der Arena, ist qualvoll gestorben, ich denke das willst du nicht auch."
    Anstatt anzugreifen, verschwand der blaue Schimmer und er zog einen zweiten Dolch.

    "Wer sagt denn, dass ich qualvoll sterben werde?"
    Lirana erkannte, dass seine Magie verschwand und der Satz kam geschwollen über ihre Lippen. Dennoch blitzte in ihren Augen etwas auf. Was es Vorfreude auf einen baldigen Sieg?
    "Noch kannst du schreiend weglaufen!"

    Raizen grinste bösartig.
    "Das zeigt das du mich nich kennst"
    Er begann langsam auf sie zu zulaufen, wärend er beide Dolche so in der Hand hielt, das sie nach hinten schauten, wenn er die Arme nach unten hängen lies, der sogenannte V-Stil. Immer weiter näherte er sich ihr, noch hatte sie nichts begriffen.

    Lirana sprang leichtfüßig auf den Rand des Brunnens, ehe sie mit einem geschickten Satz ganz oben auf einer der Statuen stand, das Schwert hoch erhoben und mit festen Blick auf Raizen herabblickend.
    "Was willst du damit erreichen?"
    Ihre Stimme war herablassend und sie versuchte dahinter zu kommen, was er tun wollte...

    "Ich habe erreicht.", meinte er. Mit einem Streich eines Dolches durch die Luft, flog ein Schnitt aus blauer Energie durch die Luft und zerschnitt die Statue, welche sofort nach unten abrutschte.

    Auch diese Situation konnte Lirana ausgleichen mit ihrer Geschicklichkeit und sie sprang rückwärts leichtfüßig wieder auf den Rand des Brunnens, mit einem leicht verwunderten Grinsen auf den Lippen.
    "Mehr hast du nicht drauf?"

    Raizen sagte nichts, denn unter Liranas Füßen, kam die schimmernde Energie zum Vorschein. Sie fesselte sie dan den Rand des Brunnens und hielt sie dort fest. Nun steckte Raizen die Dolche wieder weg. Dafür lud er in der Rechten Hand langsam und sparsam eine kleine Kugel, die blau strahlte auf.

    Wie fühlte es sich wohl an, wenn mit einem Male beide Beine einen Krampf erlitten? Lirana wusste es jetzt und musste ihre Zähne fest zusammenbeißen. Magie, die wie Feuer auf ihrer Haut brannte und mit jeder Sekunde ihr wertvolle Energie stahl. Aber nicht nur dieses, auch das, was Raizen nun tat, war nicht das, was sie sich vorgestellt hatte. Eine Energiekugel.
    Das Schwert wurde sofort an ihren Gürtel gelegt, ihre Hände waren nun wie zu einem Gebet gefaltet und Worte aus der Sprache der Elementarwesen wruden gesprochen.
    Sie würde sich nicht so einfach besiegen lassen und mit einem Blick zum Haus sah sie, wie ihre Fee nun hinflog und die Kinder durch den geheimen Tunnel fliehen lassen würde. Jedes bekäme ein Goldstück und müsse sich ab jetzt alleine durchschlagen. Lirana wusste, was sich in dem Haus abspielte. Die Kinder würden Angst haben und Weinen. Aber das war ihr in dem Moment egal. Sie musste ein Wesen beschwören, was die Energie für sie aufnehmen würde. Ansonsten würde der Kampf gleich schon vorbei sein...

    Raizen kannte die Beschwörungsformeln nicht, aber er spürte das viel magische Kraft ausgewendet wurde. Sofort riss die Magie Lirana von den Beinen. Die Kugel lies Raizen langsam auf Lirana zu schweben.

    Hart fiel Lirana auf den Boden und sofort krabbelte sie rückwärts vor der Magiekugel zurück.
    "Was soll das denn werden?"

    Auch wenn sie im Moment im Nachteil war, ihr Charakter änderte sich nicht. Arrogant wie zuvor...

    Raizen blieb emotionslos stehen, ihn interessierten die Kinder fiel mehr ...
    die Kugel dagegen wurde immer schneller und erreichte bald die Elfe. Derweil verschwand die magische Aura wieder im Boden.

    Kaum war die Magie verschwunden, sorang Lirana auf und wich der Kugel geschickt aus, während sie ihr Schwert wieder zog und auf Raizen zusprang.
    Er hätte nicht die magische Wirkung aufheben sollen, denn jetzt war die Elfe wütend und sie war bereit zu töten, was auch ihre Absicht war...

    Genau seiner Planung entsprechend, zog seine Gegnerin wieder ihre Waffe. Sie verstand ihn in keinster Weise. Die Aura schoss zwischen den beiden wieder aus dem Boden und umkreiste langsam die Elfe, wärend von dem letztens Fluchtpunkt die Energiekugel angeschossen kam.
    "Was machst du jetzt?"
    Ihre Fee kam wieder angeflogen und eine leichte Trauer legte sich über ihr Gesicht.
    "Es war das zu Hause der Kinder, aber du musstest es ja innerhalb weniger Sekunden zerstören."
    Sie alle waren verschwunden und Raizen würde sie nicht wiederfinden. Das war ihr Geschenk an die Waisen, Freiheit und nicht in der Sklaverei von diesem Fremden.
    "Du wirst mich töten, aber wenn ich sterbe, wirst du mit mir in die Hölle kommen."
    Auch Raizen hatte eine Kleinigkeit übersehen...

    Raizen lachte.
    "Meinst du wirklich? Noch hab ich nichts zerstört, außer den Brunnen. Aber du hast nichteinmal die Hälfte verstanden. Raizen weiß wo die Kinder sind, oder glaubst du das er so langsam kämpfen würde. In dem Moment, wo du die Kinder losgeschickt hast mit dem Pfiff, war er schon nichtmehr hier."
    Die Figur des Raizen verschwand in der blauen Aura, welche dadurch stärker wurde. Die Kugel war nun innerhalb von Liranas Gefängniss und explodierte in einer hefitgen Explosion.

    "Nein..."
    Unglauben lag in ihren Augen, ehe sie erkannte, dass die Aussicht hoffnungslos war.
    Er war ihr einige Schritte vorraus gewesen und selbst wenn sie das letzte Wort der Beschwörungsformel gesprochen hätte, sie hätte es nicht geschafft.
    Lirana war nicht in der Lage sich zu bewegen oder zu fliehen. Ihr Gesicht von der Magie zu schützen oder sich klein zu machen. Nein, die gesamte Magieladung, die Explosion erschütterte ihren Körper und ein schwaches Lächeln lag noch auf ihren Lippen, ehe sie nichts mehr wahr nahm...
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 9:15 pm

    Die Aura löste sich um sie herum auf, sie war an ihr Bewusstsein gekoppelt gewesen. Raizen kam derweil aus dem Haus, er hatte den Kindern den weg versperrt, sie waren noch alles da. Natürlich wussten sie nicht das er es war, der ihnen den Weg mit Magie abgeschnitten hatte.
    Er ging langsam zu der Elfe. Sie lebte noch, und nahm sein Geld.

    Die kleine Fee flog unaufhaltsam um das Gesicht von Raizen herum und piepste wütend. Dennoch lag eine Sorge in den Augen dieses Wesens, es hatte genau von dem Plan gewusst, hatte seine Begleiterin nicht gewarnt. Dennoch schien er was von Raizen zu wollen...

    Raizen hielt an und besah sich die Fee.
    "Ich nehme an du hast mir dann das Gold geklaut?"

    Die Fee wurde ruhiger und nickte leicht.

    "Was willst du denn?"

    Die Fee stemmte die kleinen Hände in die Seite und zeterte wieder los, aber so schnell, dass Raizen kein Wort verstehen konnte...

    "Mach mal langsam, ich versteh kein Wort."

    Nun schaute sie wütend, aber wurde ruhiger, in dem sie sich zur Ohrmuschel begab und dann in diese leise flüsterte:
    "Du...böse...du...töten...sie...gut...sie...helfen...du...stark...sie...schwach...du...du...helfen...ihr..."

    "Helfen, wo denkst du hin? Sie hat mich bestohlen. Sie mag den Kindern helfen, oder geholfen haben, mehr hat sie bestimmt nicht getan, lieg ich da richtig? Zudem lebt sie noch, ich hab nicht wirlich aufgezogen, das ist bei Dieben nicht nötig."

    "Du...helfen...sonst...sie...töten...dich..."
    Die Fee senkte betroffen den Kopf und wusste, dass Lirana umso wütender sein würde, wenn sie wach sein würde.

    "Sie tötet mich? Du hast doch gerade gesehen was passiert ist, das nächste mal bin ich nicht so zimperlich."
    Trotzdem lies Raizen die aufgrund des Kampfes fast zu Stein erstarrten Wachen wieder aus ihrer Trance kommen, indem er sie anrief und befahl einen Arzt zu holen, was sie auch sofort vor Ehrfurcht machten.

    "Du...helfen...sonst...sie...tötet...dich...und...Kinder..."
    Die Fee hatte es bereits einmal miterlebt, wo man die Diebin gedemütigt und besiegt hatte. Man hatte sie schwer verletzt auf dem Boden liegen lassen. Als sie wach wurde, hatte sie jeden getötet, der ihr in den Weg kam. Das Haus der Waisen hatte sie bis auf die Mauern niedergebrannt. Sie war eine gute Elfe, aber war auch grausam...

    "Die Kinder fässt sie nicht an, wenn doch ... Pech."
    Raizen lies einen Doppelgänger entstehen, der diesmal in einem Blau verblieb, das verbauchte nicht so viel Kraft. Dieser Doppelgänger hob die Elfe hoch und legte sie weg von der Explosionsstelle aufs flache Gras. Ihr ging es soweit gut, außer die Verbrennungen durch die Magie. Diese waren jedoch reparabel. Mit geöffneter Hand begann magische Energie aus der Elfe zu fließen, und Raizens Hand und ihre Wunden verheilten langsam.

    "Du aufpassen."
    Die Fee schlüpfte auf einmal unter seinen Mantel, als auf einmal die Erde begann zu vibrieren und die starke Magie von eben wieder aufgetaucht war. Ebenso war Lirana wieder wach und ihre Augen starrten voller Hass auf den Doppelgänger, aber sie war noch nicht in der Lage sich zu bewegen. Ihr Körper gehorchte ihr nicht. Wohl aber ihr Geist wieder und der war richtig sauer...

    Raizen schob die Fee mit einer Energiewelle aus seiner Kleidung, sie hatte dort nichts zu suchen.
    Derweil half er der Elfe noch kurz weiter, ehe er aufhörte.
    "Ein Arzt wird dir helfen."
    Mit langsamen Schritten ging er wieder in die Richtung des Hauses.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Tohawk am Mo Sep 28, 2009 10:07 pm

    [OT]Dieser Post setzt aufgrund meiner Abwesenheit ein wenig eher an, als der jetzige Stand ist[/OT]

    Langsam schlenderte Edward durch die Arena, in der linken einen kleinen Fleischspieß haltend. Er schlenderte gerne. Wenn man schlenderte, konnte man sich umsehen und die Leute betrachten, die um einen waren. Und das, ohne gleich böse angesehen zu werden.
    Heute waren die Arena-Kämpfe besonders spannend. Leider waren die Ergebnisse auch nicht wirklich vorhersehbar, so dass er es sich verkniff, sein letztes Geld zu verwetten. Er biss ein Stück heißes Schweinefleisch vom Spieß und sah sich an, wie sich zwei Menschen mit Streithämmern blutig prügelten.
    Der Hammer war ja so eine langsame Waffe. Er bevorzugte sein Schwert - die präziseste Waffe. Auch wenn es nicht wirklich sein Schwert war. Er hatte in seinem bisherigen Leben nicht viele Schwerter selbst bezahlen müssen. Seine Waffen besorge er sich von seinen Opfern. Da kamen genügend gute Waffen zusammen. Im ganzen Land verstreut hatte er in Öltuch eingewickelte Schwerter unter Bäumen vergraben - für den Fall der Fälle.
    Er ging weiter, war den Säulengang schon zur Hälfte gegangen. Inzwischen nahm es unten ein D'elf mit mehreren Gegnern auf. Von hier oben konnte er nicht genau erkennen, wie er aussah, aber er war schnell. Edward warf den hölzernen Spieß nach unten in den Sand der Arena und machte sich auf den Weg zum Ausgang. Er hatte seinen gröbsten Hunger gestillt.
    Am Eingang gab es einen kleinen Aufruhr. Offenbar war jemand in Ohnmacht gefallen.
    Aber das geschah hier ja recht häufig. Schließlich floss hier einiges an Blut.
    Er schob sich durch die Mange auf den Ausgang zu und sah weit vor ihm goldblondes Haar aufblitzen.
    "Na so ein Zufall.", dachte er bei sich.
    Die Menge behinderte ihn. Jetzt am Nachmittag wahren viele Menschen auf der Straße, um Erledigungen zu machen und Einzukaufen. Er kam einfach nicht näher an sie heran, sah sie immer ein gutes Stück von sich entfernt. Irgendwann verlor er sie schließlich aus den Augen. Dabei hatte sich die Menge doch gelichtet, nachdem er langsam in die reicheren Viertel kam. Sie musste wohl in eines der Häuser verschwunden sein. Entweder stieg sie hier irgendwo ein, um noch ein wenig mehr Geld aus dem Tag herauszuholen. Oder, und das war seine favorisierte Möglichkeit, sie hatte in ihrer Karriere schon genug zusammengeklaubt, um hier wohnen zu können.
    Er ging zu einem Schmuckhändler, der am Ende der Straße seinen Laden hatte und erkundigte sich nach der Elfe. Dieser musterte ihn misstrauisch und wollte nicht so recht mit der Sprache herausrücken. Offensichtlich dachte er, dass Edward in seiner abgenutzten Lederkleidung nicht so recht in dieses Viertel passte.
    Plötzlich hörte er ein Krachen nur wenige Häuser weiter. Die Geräusche eines Kampfes.
    Er fuhr herum, ohne dem Händler weitere Beachtung zu schenken.
    Bald würde die Wache auftauchen. Und wenn diese seine Beute zuerst fing, würde von er von seinem Kopfgeld keinen Drakis sehen. Er hastete durch die Gassen auf das Haus zu, aus dem eben noch die Kampfgeräusche erklungen waren. Ein Sprung und seine Hände fanden auf der Mauerkrone halt. Mit einem Schwung war er hinüber, landete mit den Knien im Graß und zog in einer fließenden Bewegung sein Schwert.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Mo Sep 28, 2009 10:28 pm

    Raizen hörte wie jemand über die Mauer sprang und hielt inne. Sein Doppelgänger sah sich sofort mit um. Der anscheinend echte Raizen ging weiter in Richtung Haus.
    Du machst das schon Raizen.
    Na klar.
    , gab der Doppelgänger zurück und grinste. Dieser wand sich dem Neuen auf dem Grundstück um.
    Wer bist du, was willst du?, fragte der Doppelgänger schnell und zog einen seiner Dolche. Langsam bekam er Farbe und sah aus wieder der echte Raizen.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Tohawk am Di Sep 29, 2009 5:00 pm

    Mit verengten Augen fixierte Edward sein Gegenüber.
    Er hatte offenbar die Elfe ausgeschaltet, die ein Stück entfernt auf der Wiese lag.
    "Warum kommen mir heute immer wieder D'elfen in die Quere?", dachte Ed.
    "Mein Name geht dich eigentlich nichts an. Dennoch werde ich ihn dir verraten - die einzige Höflichkeit, die ich dir zugestehen werde. Ich bin Edward Tordur. Und nun muss ich dich bitten, mir die Elfe zu überlassen. Wenn nicht..." , antwortete er und machte eine vielsagende Geste mit seinem Schwert.
    Eine Verneinung erwartend sandte Edward seinen Geist in den Grund, um sich vorzubereiten. Dabei machte er eine beunruhigende Entdeckung.
    Der D'elf hatte kein Gewicht.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Di Sep 29, 2009 8:01 pm

    Raizens Doppelgänger lächelte.
    Dann bin ich auch nur einmal nett zu dir. Mein Name ist Raizen, darunter kennen mich alle ... oder niemand, denn die meisten lebten nach der Bekanntmachung meines Namens nicht mehr lange. Was willst du von der Elfe, hast sie dir auch Geld geklaut?
    Die Frage war eher ablenkend als wirklich interessiert. Er zog einen Dolch und spielte ein wenig, aber elegant, mit ihm in der Hand herum.
    Na dann komm mal, ich warte lieber, ihr Menschen braucht immer eure Zeit, bis ihr endlich fertig seid.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Di Sep 29, 2009 8:13 pm

    Über diese Worte war Leandra sehr verwundert und sie senkte den Kopf.
    "Das wusste ich nicht...ich wusste nicht einmal das es eine Ehre ist von einem Drachen beachtet zu werden...ich wusste nicht einmal...das du ein Drache bist..."
    Man sah ihr an, dass es ihr schwer fiel diese Schwäche zuzugeben und sie schaute sehr traurig drein. Es war ihr unangenehm so dumm zu sein.
    "Ich weiß gar nichts über die Welt hier..."
    Das Mädchen seufzte und setzte sich nun neben den Drachen.
    "Du hast Freunde...ich weiß nicht einmal, was dieses Wort genau bedeutet..."
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Di Sep 29, 2009 8:15 pm

    Glaub mir, du wirst es bald wissen. Du bekommst ab jetzt von Lehrern Unterricht, und wirst beispielsweise das lesen ud schreiben lernen. Allgemein wird man dir einiges beibringen, glaub mir.
    Der Drache wuchs ein wenig und es zeigten sich nun die Drachen-typischen Merkmale.
    Siehst du nun das ich ein Drache bin? Ich kann mich wandeln in der Größe und Gestallt.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Di Sep 29, 2009 8:19 pm

    Leandra lächelte ein wenig, als der Drache sich veränderte.
    "Ich kann so etwas auch, nur das ich eine kleine Kugel entstehen lassen kann, die mir schon oft das Leben gerettet hat...sie stoppte Blutungen oder...milderte Verletzungen."
    Sie wollte es ihm zeigen, doch es passierte nichts. Der berühmte Vorführeffekt. Sie strengte sich sehr an und man sah ihr an, dass sie sich konzentrierte. Doch nichts passierte. Ihre Handfläche blieb leer.
    "Oh...ich glaube ich kann es nicht mehr..."
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Di Sep 29, 2009 8:26 pm

    Du kannst das nicht mehr? Sowas verlernt man doch nicht. Zeigs uns einfach mal wenn du es wieder kannst.
    Der Drache wurde wieder klein und kuschelte sich in die Decke.
    Hier wirst du gut schlafen können, gefällt dir dein Zimmer?
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Agrael am Di Sep 29, 2009 8:28 pm

    Haben wir das nicht toll hingekriegt Ascobol?
    Stimmt das war ein guter Einfall von dir Ossir. Jetzt sind sie in der Illusion gefangen und stehen in echt dumm rum und sabern.
    Ich glaub ich warte wie sich der Mensch in der Illusion schlägt. Dann lass ich sie frei und sprech mit ihnen über die Mission.
    Ossir betrachtete die Illusion die sich zwischen seine Augen gelgt hatte genau.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Di Sep 29, 2009 8:29 pm

    "Es ist wunderschön. In so einen Raum war ich noch nie. Ich fühle mich wie eine...Herrin..."
    Leandra mochte das Wort aber nicht, daher fragte sie den Drachen:
    "Kann man auch was anderes zu Herrin sagen? Etwas...netteres?"
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Di Sep 29, 2009 8:37 pm

    Naja, eine freie Person oder Besitzerin des Hauses oder Zimmers vielleicht?
    Der Drache lachte leicht. Er entzündete dabei leicht eine Kerze am Kronleuchter.
    So, nun wird ein wenig kuschliger.
    Es war zwar noch nichtmal Mittag, aber das schien den Drachen nicht zu stören.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Di Sep 29, 2009 8:42 pm

    "Hmmmm..."
    Leandra hob leicht die Decke an und strich über den weichen Stoff, ehe sie sich neben den Drachen setzte und die Decke über ihre Beine bis zu ihrer Brust zog.
    Es war ein merkwürdiges Gefühl von etwas so schönem zugedeckt zu sein.
    "Ich hatte noch nie sowas..."
    Von dem Gefühl berührt, war es ihr egal, ob der Drache ein Kuscheltier sein wollte oder nicht, sie zog ihn zu sich heran und umklammerte ihn, beinahe so, als wollte sie ihn nicht gehen lassen.
    "Bleib bitte bei mir..."
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Nexodos am Di Sep 29, 2009 8:49 pm

    Der Drache wurde langsam größer und setzte sich dann auf den Schrank, nachdem er wieder kleine geworden war, einmal aus dem Bett gekommen.
    Ich sagte doch, das du das nicht machen sollst.
    Er pustete die Kerze aus und blieb derweil weiter sitzen.
    Ich bin sehr wählerisch in meiner Wahl, wie andere Drachen auch, ich würde es nicht überreizen, Leandra.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Tohawk am Mo Okt 05, 2009 12:13 pm

    Edward nahm den Schild von seinem Rücken und leiß die Schultern kreisen. Ihm lieb nicht mehr viel Zeit. Er hörte schon entfernt den Gleichschritt einer Gruppe Wachen.
    "Sie hat vielen Leuten Geld gestehlen. Dass wird sie jetzt wieder gut machen, indem sie mir Geld einbringt.", sagte Edward. Langsam, leicht geduckt näherte er sich der Elfe und ließ dabei den D'elf, oder was immer das dort war, nicht aus den Augen. Sollte dieser etwas versuchen, würde er eine Überraschung erleben. Egal wie schnell er war, er würde nicht entkommen. Egal wie stark er war, Edwards Verteidigung war nahezu unbezwingbar. Nie hatte er eine Wunde erlitten, wenn er die Erde spürte.
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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

    Beitrag  Feena am Mo Okt 05, 2009 12:30 pm

    Würde der Drache sie nun für ihr Verhalten bestrafen?
    Leandra bekam große Augen und zuckte bei seinen strengen Worten zusammen, ehe sich in ihren Augen große Tränen bildeten, die langsam über ihre Wange liefen.
    "Es tut mir Leid...ich wollte...ich wollte nicht..."
    Sie wusste nicht, wie sie es ausdrücken sollte, daher wimmerte sie nur leise weiter und schluchzte in die traumhaft weiche Decke...

    "Beruhig dich, du sollst nur aufpassen was du machst, noch beachte ich dich doch, sonst würde ich nicht mit dir reden."

    Leandra nickte nur schwach und schaute dann zu dem Drachen, ehe sie leise piepste:
    "Hast du mich noch lieb?"

    "Ich werde sehen, wie lieb ich dich haben werde. Da hab ich mich noch nicht festgelegt, aber wenn du dich anstrengst, hast du zumindest gute Chancen.", meinte der Drache kalt, lächelte sie aber an

    Wieder waren es Worte, die sie zusammenzucken ließen und sie noch verängstigter und verwirrter als vorher war.
    Doch sie fand keine Worte um etwas darauf zu sagen. Ihre Augen schauten nur verwirrt zu dem Drachen, ehe sie sich zusammenrollte und wie ein kleines Kind den Daumen in den Mund nahm und versuchte das Gesagte des Drachens zu verarbeiten...

    "Wie alt bist du eigentlich?"

    Leandra wurde rot im Gesicht und flüsterte leise:
    "Ich weiß es nicht..."

    "Wie, du weißt es nicht ... wieso weißt du nicht wie alt du bist?"

    "Mein letzter Geburtstag war, als ich drei Jahre alt war...zu Hause...danach..."

    Es tat weh daran zu denken, was danach war. Daher beließ sie es bei der Erklärung:
    "Danach hatte ich nie wieder Geburtstag."

    "Wann hast du denn normal Geburtstag gehabt, wann im Jahr?"

    "Meine Mutter sagte zu mir...wenn keine Blätter mehr an den Bäumen sind...dann habe ich Geburtstag."

    "Das ist doch schonmal gut zu wissen. Wie viele Jahre ist es her das du aufeghröt hast Geburtstag zu feiern?"

    "Ich war lange an Orten...wo nur die Sonne schien...und keine Blätter von Bäumen fielen...vielleicht drei Jahre?"
    Leandra konnte die Zeit nicht einschätzen. Teilweise lag ein paar Tage in ihrer Kammer und musste ihre Verletzungen auskurieren. Oder man sperrte sie in einen dunklen Raum ein, weil sie nicht gehorcht hatte.
    "Ich weiß es nicht..."

    "Also sechs bist du nicht, du siehst älter aus ... ich könnte es genau herausfinden, aber das machen wir nicht heute."

    "Du weißt wie alt ich bin?"
    Leandra setzte sich wieder auf und schaute erwartungsvoll zu dem Drachen.

    "Noch nicht, aber ich kann es herausfinden. Heute schaffen wir das aber nicht mehr, da bin ich totsicher."
    der Drache beobachtete sie neugierig.
    "Meinst du du kannst dich an das Leben hier gewöhnen?"

    "Ich glaube schon...selbst wenn Herr Taki mich schlagen würde, wenn ich Ungehorsam sein sollte, wird er bestimmt netter sein, als meine anderen Herren."

    "Er wird dich aber nicht schlagen."

    "Wirklich nicht?"

    "Nein, wieso sollte er. Du kannst jederzeit zu den anderen zurück oder kündigen und einfach so weggehen, wohin du auch willst, er wird dich nicht verfolgen, es ist deine Entscheidung."

    "Ich will aber nicht zu den anderen zurück!"

    "Siehst du, dann kannst du ja bei Taki bleiben, oder gehst wo ganz anders hin wenn du magst. Er wird dich jedenfalls nicht schlagen, soviel steht fest."





    "Darum geht es dir also...ein Kopfgeld..."
    Lirana lachte leise und schloss dann die Augen.
    "Woher willst du denn wissen, dass ich die Richtige bin?"
    Spätestens nachdem man sie abgeliefert haben sollte, würde sie alle vergessen lassen wer sie war und dann ihr eigenes Kopfgeld einkassieren.
    So einfach war das!


    Zuletzt von Feena am Mo Okt 05, 2009 4:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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    Re: Fatality - Kapitel 1: Die Ankunft

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